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Warum liest mein Durchflussmesser nicht genau ab oder zeigt falsche Werte an?

Mögliche Ursachen:
  • Der Sensor ist möglicherweise nicht richtig installiert – zum Beispiel nicht zentriert oder in der falschen Tiefe installiert.
  • In den Einstellungen sind möglicherweise der falsche Gastyp, die falschen Flusseinheiten oder die falschen Referenzbedingungen ausgewählt.
  • Der Rohrinnendurchmesser wurde möglicherweise falsch in die Software eingegeben.
  • Die Sensortechnologie ist möglicherweise nicht für die aktuelle Anwendung geeignet (z.B. thermische Massensensoren in sehr feuchten Umgebungen).
  • Möglicherweise gibt es nicht genügend gerade Rohre vor oder nach dem Sensor, was zu einem turbulenten Fluss führt.
Lösungen:
  • Vergewissern Sie sich, dass der Sensor richtig im Rohr zentriert und in der empfohlenen Tiefe und Ausrichtung installiert ist.
  • Überprüfen Sie den Gastyp, die Messeinheiten und die Referenzdruck-/Temperaturbedingungen in der S4C-FS Software.
  • Geben Sie den richtigen Rohrinnendurchmesser ein, um eine korrekte Durchflussberechnung zu gewährleisten.
  • Vergewissern Sie sich, dass die Sensortechnologie für die Gasbedingungen geeignet ist (vermeiden Sie z.B. thermische Massesensoren, wenn flüssiges Wasser vorhanden sein könnte).
  • Installieren Sie den Sensor mit ausreichenden geraden Rohrlängen vor und nach dem Sensor, wie in der Anleitung angegeben.

Warum ist die Drucktaupunktmessung instabil?

Eine instabile Drucktaupunktmessung bedeutet, dass sich die Feuchtebedingungen am Sensor ändern oder keine stabilen Messbedingungen vorliegen. Ursachen können Prozessschwankungen, Installationsprobleme oder elektrische Störungen sein.

Mögliche Ursachen im System und bei der Installation

  • Druckschwankungen oder Pulsationen beeinflussen die Messbedingungen am Sensor.
  • Der Probendurchfluss ist instabil, zu gering oder erreicht das Sensorelement nicht korrekt.
  • Der Sensor ist an einer Stelle installiert, an der Kondensat, Ölnebel oder Verschmutzungen auftreten.
  • Der Trocknerbetrieb oder die Prozessbedingungen ändern sich schnell.
  • Der Sensor hatte nach dem Start oder nach starken Feuchteänderungen noch nicht genügend Stabilisierungszeit.

Elektrische und messtechnische Prüfungen

  • Sensorverkabelung auf elektrische Störungen, Abschirmung und Erdung prüfen.
  • Stabilen Probendurchfluss sicherstellen.
  • Stabilen Betriebsdruck überprüfen.
  • Empfangsgerät wie Display oder Datenlogger auf Signalstörungen prüfen.

Technisch korrekte Vorgehensweise zur Diagnose

  • Prüfen, ob der Prozessdruck stabil ist.
  • Messstelle auf Toträume, Pulsationen oder Kondensatmitnahme kontrollieren.
  • Filter und Kondensatableiter prüfen.
  • Ausreichenden und stabilen Probendurchfluss sicherstellen.
  • Sensorleitungen getrennt von leistungsstarken elektrischen Leitungen verlegen.
  • Ausreichende Stabilisationszeit einhalten.
  • Vergleichsmessung mit Referenzgerät durchführen.
  • Bei Verdacht auf elektrische Störungen Spannungssignal prüfen.